Aktuelles und Presse-Artikel
02.09.2010 - Schülern schlägt besondere Stunde
Everswinkel - Da merkt man dann doch schon die unterschiedliche Lebensphase: Während die Kids derzeit mehr über Kino-Filme wie Avatar, Eclipse, Karate Kid, Toy Story 3 oder Freche Mädchen 2 diskutieren, griff Verbundschulleiter Ludger Feller bei der Begrüßung am Dienstag auf einen Klassiker zurück, der wohl keinem der neuen Fünftklässler ein Begriff gewesen sein dürfte: „Wem die Stunde schlägt“. Der Streifen auf der Basis des gleichnamigen Hemmingway-Romans datiert nämlich aus dem Jahre 1943. Und selbst die Hauptdarsteller Gary Cooper und Ingrid Bergmann dürften nicht unbedingt zum Allgemeinwissen der 107 Zehn- und Elfjährigen gehören, die im Hauptschul- (56) und Realschulzweig (51) an den Start gehen. Die Filmtitel-Auswahl hatte aber ihren Grund: Denn: Der treffe auf die heutige Situation zu. „Euch schlägt heute die Stunde.
Der Müßiggang der Sommerferien ist beendet. Es ist die Stunde des Neuanfangs hier an der Verbundschule“, schlug Feller den Bogen. Die „schier grenzenlose Freiheit beim Tagesablauf in den vergangenen Ferienwochen“ sei nun vorbei, es gelte „ein etwas anderer Lauf der Dinge“. Das so genannte „Lernen fürs Leben“ fand in der Ansprache Fellers ihren Niederschlag. Schöpferische Kreativität ausleben und Wissensdrang stillen - „Schule ist darauf die einzig richtige Antwort“. Schule sei nicht im Schlaf zu schaffen, sondern für den Erfolg müsse man etwas tun. Vorschusslorbeeren gab es dennoch: „Ich bin restlos davon überzeugt - Ihr seid begeisterte Schüler; denn Ihr wisst, dass die Schule eigentlich keine Pflicht, sondern eine große Chance ist. Und Ihr wisst diese Chance auch zu schätzen, die Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet“, motivierte er die Schüler, ihren Horizont, ihr Wissen zu erweitern, sich zu entwickeln „und in ganz neue Welten vorzudringen“, statt sich mit dem zu begnügen, was andere vormachen oder übrig lassen. Worte, die ihre Wirkung im Laufe der nächsten Jahre entfalten müssen. Der Einschulungstag war jedenfalls erst einmal beschwingt durch das Bühnenprogramm der älteren Verbundschüler. Die zeigten in Dialogen, Gedichten, Szenen und Songs, was Schule ausmacht und warum Schule wichtig ist. Die Bandbreite reichte von James Krüss „Der Sperling und die Schulhofkinder“, über Kostproben der Musical-AG aus der großen Musical-Gala und das WM-Lied „Waving Flag“ mit buntem Fahnenmeer bis zum Sketch, der zeigte, wie es in mancher Familie so zugeht, wenn Hausaufgaben zu machen sind. 28 geteilt durch 7 - diese leichte Rechenaufgabe des Sohnes wurde seitens der Eltern mit den absurdesten Lösungsvorschlägen bedacht: Von sieben Zwergen in einer 28-Zimmerwohnung bis zu 28 Torten für die dreiköpfige Familie plus vier „gefräßige“ Freunde. „Das sind ja vier Torten für jeden!“, stellten Mutter und Sohn entsetzt fest und machten sich auf zum Einkauf. . . Ihnen schlug die Stunde der Erleuchtung nicht wirklich. Das wird bei den neuen Verbundschülern ganz anders werden.
Text und Fotos: Meyer, WN
www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_warendorf/everswinkel/1382005_Schuelern_schlaegt_besondere_Stunde.html
25.08.2010 - Kollegium der Verbundschule erhält weitere Verstärkung
Everswinkel. Pünktlich zum neuen Schuljahr kann sich das Kollegium über weitere Verstärkung freuen: Inga Backhaus wird künftig die Fächer Erdkunde und Sport an der Verbundschule Everswinkel unterrichten, Birgit Behnen Französisch, Englisch, katholische Religion und Textilgestaltung und Heike Göttker „gibt“ Deutsch, Geschichte und Informatik. Birgit Behnen und Heike Göttker übernehmen die Klassenleitungen in den Realschulklassen 5c und 5d.
Alle drei freuen sich schon sehr auf ihre Schülerinnen und Schüler und darauf, ihre neue Wirkungsstätte in den kommenden Jahren mit aufbauen und gestalten zu können.

Von links nach rechts:
Schulleiter Ludger Feller, Heike Göttker, Inga Backhaus, Birgit Behnen, stellv. Schulleiter Friedhelm Hempelmann
23.07.2010 - Viel Platz zum Lernen - Erweiterungsbau Verbundschule
Everswinkel - Der offizielle Startschuss für den Erweiterungsbau der Verbundschule in Everswinkel ist gefallen: Gestern Nachmittag trafen sich Vertreter der Gemeindeverwaltung, des Architekturbüros Altefrohne sowie Schuleiter Ludger Feller und die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Jutta Zimmermann, um diesen symbolischen Akt zu vollziehen.
„Vor fünf Jahren haben wir mit den ersten Überlegungen für die Verbundschule begonnen, und vor einem Jahr sind zu unserer Hauptschule die ersten Realschulklassen dazu gestoßen“, berichtete Bürgermeister Banken. Spätestens mit Schuljahresbeginn 2011/2012 wäre das jetzige Gebäude jedoch aus allen Nähten geplatzt.
Info unter:
www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_warendorf/everswinkel/1357689_Viel_Platz_zum_Lernen.html
04.07.2010 - Schulentlassung 2010
40 Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft
Für viele Jugendliche endet in diesen Tagen der erste große Lebensabschnitt. Nichts bleibt, wie es war. Eigene, noch unbekannte Wege gehen, heißt es jetzt auch für 40 Entlassschüler der Verbundschule Everswinkel (19 Mädchen und 21 Jungen), die am Mittwoch während einer festlichen Entlassfeier ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen durften.
Nach einem besinnlichen Gottesdienst in der Bartholomäuskirche in Einen begannen die Feierlichkeiten für Schüler, Lehrer und Eltern in der Festhalle. Mit Blick auf den ersten Abschlussjahrgang der Verbundschule sprach Schulleiter Ludger Feller in seiner Begrüßungsrede von einem ganz besonderen Abend, der allen in bester Erinnerung bleiben solle. „Durch den Glanz, mit dem die Schülerinnen und Schüler heute hier aufgelaufen sind, wird dies noch unterstrichen“. Dank guter Berufsberatung wissen alle Entlassschüler, bis auf eine Ausnahme, wie es weitergehen soll. „Ein Drittel begibt sich mit einer Ausbildung auf das Sprungbrett ins Berufsleben, der Rest wird die schulische Ausbildung weiter fortsetzen.“
Mit fetzigen und stimmungsvollen Einlagen sorgten die Musical AG ebenso wie die Fünftklässler mit einem Sketch und Guila Wierbrügge mit ihrem beeindruckenden Harfenspiel für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Schüler der neunten Klassen kümmerten sich um die Bewirtung der Gäste.
Die Vertreterin der Elternschaft, Elke Sommerhage, wies darauf hin, dass dieser Tag nicht nur für die Schüler, sondern auch für alle Eltern ein Abschluss einer Epoche sei und erinnerte an den ersten Schultag vor sechs Jahren. „Seitdem habt Ihr 7 200 Schulstunden Tisch an Tisch unter einem Dach verbracht“. Doch Schule bedeute nicht nur Bildung, sondern auch Freude und gemeinsame Erlebnisse. So schweißten die Fahrten nach Mellau und London, verschiedene Tagesausflüge, Mottotage und Besichtigungen zusammen und machten den Schulalltag vielseitiger. „Jetzt muss jeder von Euch seine Lebensentscheidung selbst treffen. Das Umfeld wechselt, aber Eure Eltern bleiben. Die Zukunft liegt vor Euch! Behaltet Eure Neugierde auf die Zukunft und den Hunger auf Bildung.“
Ein großes Dankeschön an alle Lehrer gab es von den Schülersprechern Andreas Richert und Juree Chaitam. Wehmütig blickten die beiden zurück auf die tolle, gemeinsam verbrachte Zeit und erinnerten an die aufregende Abschlussfahrt nach London im Frühjahr. Mit einem Ausspruch Benjamin Franklins wandte sich der Vertreter der Lehrer, Hans-Jürgen Wiese, an die Entlassschüler: „Remember that time is money“. Dieses Sprichwort gelte heute mehr denn je. „Schnell, schneller, am schnellsten! Es sitzt uns im Nacken und treibt uns an.“ Da Zeit auch weiterhin eine wichtige Rolle im Leben der Jugendlichen spielen werde, sei eine richtige Balance zwischen dem „Da-sein“ und der Erholung besonders wichtig. „Viele von Euch haben mehr erreicht, als sie zu träumen gewagt haben. Einige wenige vielleicht weniger. Bemüht Euch auch in Zukunft, das zu erreichen, was Ihr erreichen möchtet. Anderen die Schuld für Fehler zu geben, bringt nichts und ist falsch. Ändern könnt Ihr Euch nur selbst“.
Bevor Schüler, Lehrer und Eltern bei einem festlichen Essen und einem unterhaltsamen Abendprogramm den Tag ausklingen ließen, überreichte Feller die lang ersehnten Zeugnisse. „Türen öffnen“, dieses viel sagende Motto des vorausgegangen Gottesdienstes griff er noch einmal auf und gab den Entlassschülern einen wohl gemeinten Rat mit auf den weiteren Lebensweg: „Verlasst den Raum der Verbundschule. Ihr habt es in der Hand. Jeder von Euch hat die einmalige Chance, jung zu sein.“ Erwachsene fänden vieles oft unmöglich. Jugendliche sollten sich damit nicht zufrieden geben, sondern alles wagen, Mut zum Einsatz haben und Vertrauen in die, die sie begleiten, denn „Vielleicht geht´s ja doch!“.
VON ISABEL NIESMANN WN
20.03.2010 - Studienfahrt der 10. Jahrgänge nach London
Studienfahrt nach London 15. - 20. 3.2010
Mal wieder fuhren die Abschlussklassen, also der 10. Jahrgang der Verbundschule Everswinkel, auf Klassenfahrt, besser also Abschlussfahrt. Unser Reiseziel war London, und die Lehrer, die uns begleiteten, Herr Wiese, Klassenlehrer der 10A, Frau Sickmann, Klassenlehrerin der 10B und Frau Röhl, betreuten uns in dieser Woche. Ob das immer einfach war? Die Klassenfahrt begann am 15.03.2010. Wir trafen uns alle um 5.45 Uhr morgens an der Schule, um mit dem Bus Richtung London zu fahren. Jedoch kam der Bus mit 15 Minuten Verspätung, weil auf dem Gelände des Busunternehmens wohl eingebrochen worden war (Benzindiebe) und das Fahrzeug erst wieder neu betankt werden musste.
Als der Bus dann eingetroffen war, die Koffer eingepackt waren und es sich alle im Bus gemütlich gemacht hatten, ging es endlich um 6.30 Uhr los. Wir fuhren durch bis in die Niederlande, wo wir dann unsere erste Pause machten und wir uns ein bisschen die Beine vertreten konnten. Nach einer halben Stunde ging es dann weiter nach Belgien, wo wir die nächste Pause machten. Die meisten gingen in die Raststätte, um eben schnell noch auf die Toilette zu gehen, oder kauften sich was zu Essen. Von Belgien ging es weiter nach Frankreich (Calais).
Bevor wir aber auf die Fähre auffahren durften, mussten unsere Personalsausweise und der Bus kontrolliert werden. Eine unserer Mitschülerinnen hatte nur eine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik und kein Visum für England. Da gab es dann einige Schwierigkeiten, die dann aber mit Hilfe unserer Lehrer gemeistert werden konnten. Dann ging es auch schon direkt auf die Fähre. Auf dem Schiff hatten wir dann unsere Freizeit und durften machen was wir wollten. Die meisten gingen auf das Deck oder kauften noch schnell was im Duty free shop. Nach 1½ Stunden Fahrt erreichten wir den Hafen von Dover. In England angekommen ging es dann direkt mit dem Bus auf der linken Straßenseite nach London. Als erstes fielen einem die roten Doppeldeckerbusse, die vielen Taxen und die meist alten, robusten Häuser auf. Um 18.00 Uhr englischer Zeit konnten wir in unserem Hotel, „Wedgewood" in Bayswater unsere Zimmer beziehen. Am Abend hatten wir Freizeit, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.
Am zweiten Tag, gleich nach dem Frühstück, war eine dreistündige Stadtrundfahrt durch London angesagt. Beeindruckt haben uns die teuersten Wohnviertel von London. Wir wollten die genannten Preise erst gar nicht glauben. Für ein 8 m2 großes Zimmer muss man 80.000 £ bezahlen, also rund 120.000 €. Einige Prominente wohnen in diesen Vierteln, z. B. Madonna. In Westminster kann man die Wohnungen gar nicht kaufen, sondern nur auf Zeit pachten. Sie erzählte uns sehr viel Interessantes über London. Wir stiegen an der Straße Whitehall aus und spazierten unter kundiger Führung zum Buckingham-Palast, wobei wir auch den Wachwechsel der Horseguards beobachten konnten.
So gegen Mittag endete die Führung am Tower of London, den wir dann anschließend besichtigten. Wir konnten selbst in Kleingruppen im Tower auf Entdeckungsreise gehen und erkundeten selbstständig das Gelände. Das Waffenmuseum im White Tower und die Kronjuwelen der Königsfamilien haben die meisten sehr beeindruckt. Auch die Herstellung von Schmuckstücken, die alten Einrichtungen der Räume und noch viele andere Dinge waren interessant. Nach 2½ Stunden trafen wir uns, um wieder zum Hotel zu fahren. Am Hotel angekommen hatten wir dann Freigang bis 22.00 Uhr. Ab dann sollten wir wieder alle im Hotel sein und die Zimmerruhe einhalten.
Am Mittwoch, dem dritten Tag der Klassenfahrt, ging es mit der U-Bahn zur Westminster Abby und zum Big Ben. Dort hatten wir dann ein wenig Zeit, um Fotos zu machen. Danach gingen wir noch ein wenig durch die Straße Whitehall Richtung Trafalgar Square und dann zur nächsten U-Bahn Station Charing Cross. Von dort aus ging es dann zunächst zum Covent Garden, anschließend nach ca. 2 Stunden zur Oxford Street, wo wir die Gelegenheit hatten, einkaufen zu gehen, essen zu gehen oder ganz einfach London für uns zu erobern.
Nach weiteren 2 Stunden ging es dann mit der U-Bahn ins Hotel oder wir konnten früher aussteigen und dann in die Shoppingmall gehen, dass war uns überlassen. Wir hatten den Abend also wieder Freizeit und konnten entweder mit dem noch gültigen U-Bahn Ticket fahren oder den Tag im Hotel zu Ende gehen lassen.
Am Donnerstag mussten wir früh raus, da wir schon um 8 Uhr morgens mit dem Bus in Richtung Küste fahren wollten. Zuerst haben wir ein kleinen Abstecher nach Rye gemacht, einem kleinen Fischerstädtchen. Dort war gerade Flohmarkt, wir konnten uns dort frei bewegen und die Atmosphäre einer typischen englischen Kleinstadt auf uns wirken lassen. Von dem kleinen Fischerstädtchen ging es dann weiter nach Eastbourne zur Strandpromenade. Auch eine Pier mit Spielhallen war dort, wo wir anschließend ein paar Pennce verspielten.
So gegen Nachmittag ging es dann Richtung Südküste zum Naturschutzgebiet von Beachy Head, das wir auch nach kurzer Fahrt erreichten.
Warm angezogen, denn es war etwas windig, ging dann unsere Wanderung an der Südküste los. Wir gingen an den Klippen entlang, die bis zu 150 m steil, ja praktisch senkrecht zum Meer hin abfallen in Richtung auf einen in der Ferne sichtbaren Leuchtturm. Wir hatten genügend Zeit, um Fotos von den schönen Klippen zu machen. Nach etwas mehr als einer Stunde war unsere Wanderung zu Ende und wir trafen an der Gaststätte auf unseren Bus, der vorgefahren war und uns im Anschluss wieder zum Hotel nach London. Wir kamen erst recht spät an, da die Busfahrt sehr lange dauerte. Am Abend hatten wir dann noch 2 Stunden Freizeit und mussten dann wieder auf unseren Zimmern sein. Die meisten räumten dann schon ein wenig auf und packten die meisten Sachen wieder in die Koffer.
Am letzten Tag unserer Klassenfahrt in Lodon mussten wir unsere Zimmer um 9.00 Uhr räumen und unsere Koffer schon mal in den Bus packen. Da der Busparkplatz nicht zu weit vom Hotel entfernt war, machten wir mit unserem Gepäck einen kleinen Spaziergang, beluden dann den Bus und gingen anschließend gemeinsam mit der Gruppe zur Bayswater U-Bahn Station. Von da aus fuhren wir mit der Picadilly-Line zum Russel-Square, Ziel: Britisches Museum. Da besichtigten wir dann die uns interessierenden Dinge. Beeindruckt hat die meisten die ägyptische Abteilung mit den Mumien, dem Goldschmuck und den Sarkophagen (so heißen diese Särge). Nach der Besichtigung hatten wir noch einige Stunden Freizeit, um uns auf unsere Art von London zu verabschieden. Die meisten fuhren mit der U-Bahn in irgendwelche Einkaufsstraßen oder besichtigten noch andere Sehenswürdigkeiten. Um 17.00 Uhr mussten wir dann alle wieder am Busparkplatz sein, um die Rückfahrt anzutreten.
Wir fuhren das erste Stück bis nach Dover durch. Dort mussten wir dann auf unsere Fähre warten, weil wir zu früh dran waren. Nach einer Stunde Wartezeit ging es dann auf die Fähre nach Calais. Auf der Fähre versuchten die meisten, sich ein bisschen auszuruhen. Um kurz nach 24.00 Uhr kamen wir endlich wieder auf dem Festland in Frankreich an. Von dort aus ging es dann direkt weiter nach Belgien, wo wir dann eine halbe Stunde Rast machten. Dann ging es wieder weiter nach Holland, wo wir ebenfalls wieder eine kleine Pause einlegten, um auf Toilette zu gehen oder ähnliches. Ab dann an ging es auf den direkten Weg Richtung Heimat. Wir waren alle ziemlich k.o. von der Rückfahrt und freuten uns, dass unsere Eltern uns von der Schule abholten und wir dann endlich nach Hause konnten.
Sicher wird diese Abschlussfahrt allen noch gut im Gedächtnis bleiben.
René Barfuß für die 10 A
21.01.2010 - Achtung!! Anmeldung ab 28. Januar 2010
Unsere genauen Anmeldetermine finden Sie unter Termine!
19.01.2010 - Kranzbindeaktion für Kinder in Not
Kranzbindeaktion 2009 war wieder ein Erfolg
Der Verkauf von Adventskränzen, Türkränzen und Gestecken startete traditionsgemäß am Freitag vor dem 1. Advent, dem 27.11.2009 ab 8.10 Uhr in der Eingangshalle der Verbundschule Everswinkel.
Das Hammer Forum, dass sich um Kinder in Kriegs- und Krisengebieten kümmert, wird auch in diesem Jahr den Erlös unserer Aktion zugunsten der Kinder erhalten. Die Fotos von der Aktion schoss G. Hentschel!
Die Aktion ist abgeschlossen, alles verkauft! Der Reinerlös beträgt 700,00 €!
Die 10. Klassen der Verbundschule
Bild der Scheckübergabe: Frau Geppert, Die Glocke
09.12.2009 - Tag der offenen Tür - Verbundschule in Funktion
5. Dezember 2009, Tag der offenen Tür - Verbundschule Everswinkel in Funktion
Bilder sagen oft mehr als Worte. Schon der Andrang der Besucher war überwältigend. Trotz zum parken geöffneter Schulhöfe herrschte schon Parkplatznot, und das an einem Samstagvormittag, der ja von den meisten Menschen anders genutzt wird, als eine Schule unter die Lupe zu nehmen.
Aber es wurde ja auch etwas geboten, Schule in Funktion und zum Anfassen, zum Ausprobieren, zum Fühlen und auf sich wirken lassen, Schule halt, wie sie heute sein sollte, offen, nah und modern. Selbstverständlich ist die Ausstattung auf dem neuesten Stand der Technik, elektronische Wandtafeln in allen naturwissenschaftlichen Räumen und im Differenzierungsbereich, vernetzt mit allen Klassen und dem Internet. Computerraum mit 24 Arbeitsplätzen für den Informatikunterricht, ein weiterer Computerraum mit 12 Arbeitsplätzen und der Schwerpunktsetzung Berufswahlvorbereitung. Beeindruckend auch die gestalterischen Bereiche Kunsterziehung und Textilgestaltung, nicht zu vergessen die Musik. Auch die Bereiche Technik und Hauswirtschaft sind auf den Erlebnishorizont der Schüler/innen zugeschnitten. Und dass auch die sportlichen Aktivitäten nicht zu kurz kommen, sieht man an der intensiven Nutzung der beiden Turnhallen, des Schwimmbades und des Sportparkes.
Dass die klassischen Unterrichtsinhalte nicht vernachlässigt werden, ist selbstverständlich. Von Klassenbüchereien und Lesenächten erzählen die Schüler/innen, auch von Studienfahrten und einer guten Betreuung bis in den Nachmittag hinein. Moderne Wiedergabegeräte für Hörverstehensübungen im Fremdsprachunterricht, Video- und DVD-Player, Fernsehgeräte, Beamer, Computer in jedem Klassenraum, was die Wissensvermittlung verbessert, es wird genutzt.
Alles das konnte entdeckt, erfahren und teilweise ausprobiert werden. Den ganzen Menschen zu bilden, ihn zusammen mit den Elternhäusern auf die Lebenswirklichkeit vorzubereiten, das hat sich die Verbundschule Everswinkel auf die Fahnen geschrieben. Garant dafür ist auf der einen Seite eine Gemeinde als Schulträger, die die sachlichen Voraussetzungen bereitstellt, auf der anderen Seite aber auch ein engagiertes und erfahrenes Lehrerkollegium. Schauen Sie selbst! Die schönen Fotos verdanken wir Volkmar Olms!
05.12.2009 - Samstag - Tag der offenen Tür - von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr
Am Samstag können Sie Schule in Funktion erleben, und zwar in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr.
Schauen Sie doch mal rein! Es lohnt sich für Sie und Ihre Kinder!
11.11.2009 - Neue Informationsbroschüre für Eltern und Kinder
Informationsbroschüre - PDF, ca. 2,6 MB
11.11.2009 - Klassen 10 A und 10 B im Landtag
Mit zwei Stunden Verspätung eingetroffen - Auch Stau stoppt uns nicht!
Die Klassen 10 A und 10 B der Verbundschule Everswinkel mit den Klassenlehrern Frau Karin Sickmann und Herrn Hans-Jürgen Wiese machten sich am 11. November 2009 auf den Weg, den Landtag in Düsseldorf im Rahmen des Unterrichts Geschichte/Politik zu besuchen.
Pünktlich fuhr der Bus in Everswinkel ab, aber dann ging es los. Der Verkehrsfunk meldete 6 km Stau auf der A 46 Richtung Düsseldorf. Genau auf der Bahn fuhren wir, schlichen wir inzwischen - noch! Na ja, wir hatten ja 45 Minuten Verzögerung eingeplant. Und dann standen wir, quälten uns schrittweise Richtung Düsseldorf. Die nächste Nachricht im Verkehrsfunk: Vollsperrung bis ca. 13.00 Uhr. Anruf der Lehrer im Landtag wegen der Verspätung, aber das geplante Programm konnten wir vergessen.
Bei der nächsten Abfahrt runter von der Bahn und auf Nebenstrecken Richtung Landtag. Zu unserem Glück hatten wir einen cleveren Busfahrer, und der brachte uns dann kurz vor 12 ans Ziel. Das Vorprogramm war gelaufen, aber den Termin mit unserem Abgeordneten konnten wir einhalten.
Der Abgeordnete Herr Bernhard Recker (MdL) stand an diesem Tag den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner für eine umfassende Aussprache zur Verfügung. Die Fragen bezogen sich zunächst auf die Arbeit eines Abgeordneten, anschließend aber auch auf die Probleme der Jugendlichen bei dem Eintritt in das Berufsleben, die Versorgung der Schulen mit Lehrern und die Situation an den Schulen ganz allgemein. Die Schülerinnen und Schüler nahmen kein Blatt vor den Mund und so wurde es eine angeregte Aussprache, die uns eingeräumte Zeit von einer Stunde war im Fluge vorbei.
Weil wir ja nun sehr verspätet eingetroffen waren, schafften es die verantwortlichen Mitarbeiter des Landtages, für unsere Gruppe ein „Notprogramm“ auf die Beine zu stellen, das aber dennoch einen guten Einblick in die Arbeit der Abgeordneten und des Landtages bot. Ein Gang durch das Gebäude vermittelte einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben des Parlamentes. Der Blick von der Besuchertribüne in den Plenarsaal war beeindruckend. Unser Besucherführer machte den Schüler/innen klar, „wir hier oben, die da unten“, eine ganz neue Perspektive. Ohne uns, nämlich die Wähler, säße keiner der Abgeordneten dort auf seinem Platz. Wenn wir ihm das Vertrauen entziehen, muss er seinen Platz räumen. Hier wird ganz deutlich, dass das Volk der Souverän ist.
Diese Erkenntnis war für viele Schüller völlig neu, eine neue Sichtweise, die vielleicht dazu beiträgt, das Wahlrecht als ein ganz wichtiges Bürgerrecht deutlich zu machen. Nach einem interessanten Aufenthalt von mehr als 3 Stunden im Parlament traten die 40 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern die Rückfahrt nach Everswinkel an.
Dass es dann noch einen „kleinen Abstecher“ in die Düsseldorfer Altstadt gab, schließlich war der 11.11., sei hier nur noch am Rande erwähnt.
01.11.2009 - Geisterreiche Lesenacht in der Verbundschule
Gruseln bis zum Morgengrauen
Eigentlich sind Schüler froh, wenn sie am Freitag mit dem erlösenden Klingeln des Gongs die Schule verlassen können und sie das Wochenende über nicht mehr betreten müssen. Eigentlich . . .
Ganz anders sah es am Freitag bei den Mädchen und Jungen der 7a der Verbundschule aus: Sie brannten darauf, am Abend wieder zur Schule zu kommen, denn dort fand ihre Halloween-Lesenacht statt. Nicht nur Leseratten und Gruselfans kamen hier auf ihre Kosten: Schmökern, Spaß haben und wenig schlafen hieß es in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Verbundschule. „Schon seit Anfang der Woche waren die Schüler total aufgeregt“, verriet Christina Westemeier, Klassenlehrerin der 7a, die das Leseabenteuer gemeinsam mit Lehramtsanwärterin Kirstin Seeger organisiert hatte. „Eine Wiederholung der Lesenacht, die letztes Jahr zum ersten Mal stattfand, war der ausdrückliche Wunsch der Kinder“, betonte sie.
Bevor in dieser langen Lesenacht die erste Buchseite aufgeschlagen wurde, galt es zunächst, die Schlafstätte herzurichten, Luftmatratzen aufzupumpen und Schlafsäcke auszubreiten.
Für die 17 Teenager begann der Abend dann mit dem Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“. Sollte es den Kids zu gruselig werden, gab es noch einen Beschützer in dieser Nacht. „Für solche Fälle habe ich meinen Hund Holly mitgebracht“, lachte Westemeier über die sehr fraglichen Qualitäten ihres Haustieres als Wachhund, der lieber mit den Kindern spielte und sich viele Streicheleinheiten abholte.
Neben dem selbstständigen Lesen und gegenseitigen Vorlesen ließen andere Aktionen keine Langeweile aufkommen: Zuerst den Deckel abschneiden, dann das gelbe Fruchtfleisch ausschaufeln und schließlich Augen, Nase und Mund einritzen - schon hatten sich die dicken Kürbisse in gruselige Fratzen verwandelt, die zur schaurig-schönen Atmosphäre beitrugen.
Die Kinder erlebten das Abenteuer „Lesen“ mit all seinen unterschiedlichen Facetten. Auch lernten sie, dass der Lesespaß in der Gruppe noch viel größer ist, und spürten das „Wir-Gefühl“ im gemütlichen Miteinander, bevor sie irgendwann - sehr spät - einschliefen und am nächsten Morgen gemeinsam mit ihren Eltern frühstückten.
(WN 1.11.09)
12.10.2009 - Musical "Joseph and the amazing technicolour dreamcoat“
Musical-Projekt startet
Ein lange gehegter Wunsch wird Wirklichkeit: Ein Musical-Projekt für Kinder und Jugendliche steht kurz vor dem Start.Es soll in enger Zusammenarbeit des Jugendzentrums HoT mit der Verbundschule in Everswinkel inszeniert werden. Hilke Sandner und Thomas Wetterkamp vom Kinder- und Jugendzentrum Everswinkel freuen sich, denn mit Heiko Kraft, dem neuen Musiklehrer an der Verbundschule, haben sie nun einen "alten Hasen" in Sachen Musiktheater im Boot. Unter seiner Leitung beginnt das Musical-Projekt bereits nach den Herbstferien mit einem Informationsnachmittag am Montag, dem 26. Oktober 2009, um 16.30 Uhr. Zur Teilnahme sind eingeladen alle Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren aus Alverskirchen und Everswinkel.
Mehr finden Sie unter: www.die-glocke.de/gl/cgi/news/shownews.php
02.10.2009 - Schnuppersportfest am 11. September 2009
Everswinkel - Wummernde Beats, rasende Beine, ein Instructor, der alles abverlangt - Spinning, und zwar volle Pulle. Schweißtropfen und japsende Schüler im Casa Vital. Etwa einen Kilometer weiter werden die Waffen gekreuzt. Klirrend knallen Floretts in der Kehlbachhalle aufeinander, geführt von Schülern in weißer Fechterkluft und schwarzen Gesichtsmasken. Nebenan, im Vitus-Sportcenter, hämmern Füße im spanischen Rhythmus auf den Hallenboden ein, wiegen sich junge Körper im stakkatoartigen Flamenco-Rhythmus vor dem überdimensionalen Spiegel. Rund 200 Meter Luftlinie entfernt entdecken Mädchen für sich das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde, klettern aufs gutmütige Voltigierpferd und versuchen sich in ersten Kunstfiguren. Und noch einmal fünf Kilometer weiter schiebt eine Handvoll Schüler augenscheinlich eine ruhige Kugel. Eine kleine weiße Kugel. Konzentration, Schulterschwung, Blick für die Linie, die richtige Länge beim Schlag - Golf-Grundkenntnisse im Schnelldurchgang in Brückhausen.
(Text und Bilder: Klaus Meyer, WN - Warendorf)
Bilder, Bilder, Bilder . . .
21.08.2009 - Freiwillige Ganztagsschule Everswinkel: Erfolgreicher Start für die FGTS!
Die „kleine Schule“ in der „großen Verbundschule“ hat seit dem Ferienende ihre Türen ge-öffnet. Die Freiwillige Ganztagsschule Everswinkel hat im Gebäude der Verbundschule zwei neu gestaltete Räume bezogen und ist erfolgreich gestartet.
Das erste Mittagessen schmeckte allen Anwesenden, und die ersten „Kennenlernrunden“, Hausaufgaben und Spielrunden sind absolviert. An der Freiwilligen Ganztagsschule und dem Mittagessen können alle SchülerInnen der Verbundschule (nach vorheriger Anmeldung) teilnehmen.
Weitere Informationen über diese beiden Angebote der Verbundschule finden Sie hier.
Ebenfalls erhalten interessierte Eltern telefonisch Informationen bei Herrn Stohldreier (02582-88117) sowie Frau Sandner und Herrn Wetterkamp (02582-8004).


20.08.2009 - Start mit einer starken Mannschaft
Everswinkel - Sicher, die Schultüte gehörte - natürlich - nicht mehr zum Startpaket, aber die Blicke waren zweifellos genauso erwartungsfroh wie die von Erstklässlern. 95 Schüler warteten am Dienstagmorgen sichtlich gespannt darauf, was sie in der Verbundschule Everswinkel wohl erwarten würde. Eine „starke Mannschaft“, die die neue Schule „über die Startlinie“ bringt, wie es Schulleiter Ludger Feller zur Auftaktfeier in der Festhalle formulierte. Der 18. August 2009 geht laut Bürgermeister Ludger Banken als „Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde“ in die Chronik ein. Haupt- und Realschule im Verbund unter einem Dach bieten „die Chance, den Schulstandort dauerhaft zu verbessern“. Mit den Klassen 5a, 5b, 5c und 5d - Klassenlehrerinnen sind Jutta Kötting, Andrea Gehling, Andrea Ellerbrock sowie Anke Fritze - wurde ein neues Schulkapitel aufgeschlagen.
Bis in die Nacht zuvor hatten die Handwerker noch in die Hände gespuckt und zum Finale beim Umbau der naturwissenschaftlichen Fachräume geblasen. Eine echte Punktlandung nach nur acht Wochen Umbauzeit, in der aus den in die Jahre gekommenen Physik-, Bio- und Chemieräumen wahre High-Tech-Zellen wurden, die höchsten schulischen Ansprüchen mehr als nur genügen. „Wir haben schon mehr als eine halbe Million Euro in den Sommerferien in den Fachräumen verbaut, und wir werden in den nächsten Jahren noch einige Millionen investieren - da ist jeder Euro gut angelegt“, hob der Bürgermeister hervor, der zur Startfeier zahlreiche Ehrengäste und Beteiligte an dem Projekt begrüßen konnte.
Schulleiter Feller verkündete das Ende der „schrecklichen schulfreien Zeit“ und begrüßte die neuen Schüler mit einer unterhaltsam launigen Rede, in der er Heiteres („Euer Tag bekommt wieder einen festen Ablauf. Ihr dürft wieder beizeiten zu Bett gehen, müsst Euch nicht mehr den ganzen öden Fernsehschrott zu Gemüte führen.“) und Nachdenkliches („Lasst Eurem Fleiß und Eurem Ehrgeiz freien Lauf! Die Schule ist zwar nicht das Leben, aber sie prägt es. Sie trägt zu dem bei, was dem erwachsenen Menschen später die Lebensqualität gibt. Keiner sollte sich insoweit unter Wert geschlagen geben.“) gekonnt kombinierte.
„Als die Idee der Verbundschule geboren wurde, war nicht klar, dass wir den heutigen Tag überhaupt feiern können. Deshalb ist der erste Schultag ein großer Erfolg.“ Dies sei nur möglich geworden durch eine breite Zustimmung und Unterstützung. Banken spannte den Bogen seines Dankes vom Abteilungsleiter Schule bei der Bezirksregierung, Wolfgang Weber, für die immer wohlwollende Begleitung, über die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Sendker und Berni Recker, die viele Türen geöffnet hätten sowie den Ostbeverner Weggefährten, Bürgermeister Jürgen Hoffstädt, und Prof. Bernd Zymek, vom Institut der Erziehungswissenschaften an der Uni Münster, der maßgeblich am pädagogische Konzept mitstrickte, bis zu den Fraktionen, die an einem Strang gezogen hätten, sowie dem Architektenbüro Theo Altefrohne für die gelungene Arbeit, den Kooperationspartnern aus der Wirtschaft mit Humana, Winkhaus, BSW, Münstermann und Schulze Tertilt und last but not least den beteiligten Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung mit Schulamtsleiter Thomas Stohldreier in vorderster Linie. Und der Dank des Bürgermeisters galt auch den Schülern „für Eurer Vertrauen in unsere Schule“. Banken versprach: „Das wird eine ganz tolle Schule, weil alle das wollen. Wir werden Euch nicht enttäuschen.“ Der Verbundschul-Slogan „Schule erleben“ werde zur gelebten Realität.
Bevor die neuen Schüler in ihre Klassenräume marschierten und Eltern sowie Gäste die neu gestalteten Fachräume inspizierten und vom Förderverein der Schule bewirtet wurden, sorgten Schüler der Klassen 6, 7a/b, 8b und 10 für ein begeisterndes Eröffnungsprogramm, bestehend aus Sketchen, Szenen und Songs, wobei sich Lehrerin Andrea Gehling als Texterin ihre Lorbeeren verdiente.

Gemeinsame Freude über den Verbundschul-Start Everswinkel: Schulleiter Ludger Feller, Prof. Dr. Bernd Zymek, Ostbeverns Bürgermeister Jürgen Hoffstädt, Wolfgang Weber, Abteilungsleiter Schule der Bezirksregierung, Alverskirchens CDU-Vorsitzender Torsten Schwarthoff, CDU-MdL Berni Recker, CDU-Fraktionsführer Bernd Schulze Zurmussen, Bürgermeister Ludger Banken, Grünen-Ortssprecher Frank Winkler, FDP-Fraktionsführer Peter Friedrich, SPD-Fraktionsführer Wolfram Kötting, SPD-Vorsitzender Dr. Wilfried Hamann, Architekt Theo Altefrohne und Schulamtsleiter Thomas Stohldreier (v.l.).
Fotos: (Meyer)
VON KLAUS MEYER, WARENDORF
18.08.2009 - Naturwissenschaft mit High Tech
Everswinkel - Der Rundgang durch die umgebauten, neu eingerichteten naturwissenschaftlichen Fachräume der Verbundschule wurde am Eröffnungstag zum großen Aha-Erlebnis. In den Ferien haben Architekt Theo Altefrohne und die beauftragten Firmen ganze Arbeit geleistet. „Wir haben acht Wochen lang ein ganz gutes Bauprogramm gehabt“, bilanzierte auch Bauamtsleiter Frank Holzmüller - und das buchstäblich bis zu letzten Minute. Noch Montagnacht wurde kräftig gewerkelt, damit zum Schulstart (fast) alles fertig ist.
„Hier ist mehr Verkabelung drin als in einem Einfamilienhaus“, verkündete Schulamtsleiter Thomas Stohldreier nicht ohne Stolz. Rund 300 DIN-A4-Seiten dick sei allein die Ausschreibung für die Geräte und Einrichtung gewesen. Klar strukturierte, allen heutigen schulischen Bedürfnissen gerecht werdende High-Tech-Räume sind das Ergebnis. Technik, Böden, Fenster, Akustikdecken - alles neu. Die Fachlehrer räumten in den Ferien das Equipment sorgfältig ein. Ein Smart-Board - eine digitale Schultafel, die von einem Beamer bestrahlt wird, wobei das Computerbild mit den Fingern gesteuert werden kann und bei der auch handschriftliche Änderungen möglich sind - krönt die Ausstattung. „Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir so etwas Tolles bekommen haben“, schwärmte der stellvertretende Schulleiter Friedhelm Hempelmann. High Tech, die alte Schulzeiten mit Schiefertafel vergessen lässt.
VON KLAUS MEYER, WARENDORF

Reichlich Bewunderung ernteten die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume beim ersten Rundgang. Foto: (Meyer)
13.08.2009 - Verstärkung fürs Team eingetroffen
Westfälische Nachrichten
Everswinkel - Mit Andrea Ellerbrock, Anke Fritze und Heiko Kraft sind die ersten Lehrkräfte für den Realschulzweig an der Verbundschule eingetroffen. Einige Tage vor Schulbeginn haben sie ihrem neuen Wirkungskreis einen ersten gemeinsamen Besuch abgestattet.
Den kürzesten Weg hatte dabei Anke Fritze, die zuletzt an der Realschule Sassenberg tätig war und nun mit den Fächern Mathematik und Sport eine der fünften Klassen als Klassenlehrerin übernehmen wird. Ebenfalls als Klassenlehrerin eingesetzt wird Andrea Ellerbrock, die im Länderaustausch aus der Nähe von Nürnberg nach Everswinkel kommt. Sie unterrichtet die Fächer Deutsch, Englisch, Kunst und Politik. Auch Heiko Kraft arbeitete zuletzt im Süden Deutschlands, wo er an einem Gymnasium in der Nähe von Heidelberg Musik und Physik unterrichtete. Seine langjährigen Erfahrungen im Bereich von Musiktheater und in der Leitung von Schulbands und Schulmusikprojekten werden nun der Verbundschule zugute kommen.
Durch die Fächerkombinationen, die die neuen Lehrkräfte unterrichten, sind vom ersten Tag an alle Hauptfächer abgedeckt. Alle drei Lehrkräfte haben übrigens Erfahrungen im Aufbau von Schulen. Und sie haben außerdem zum Ausdruck gebracht, dass es gerade das Konzept der Verbundschule ist, das sie so interessiert und überzeugt hat, gerne in Everswinkel mitzuarbeiten. Bürgermeister Ludger Banken, Schulleiter Ludger Feller, sein Vertreter Friedhelm Hempelmann sowie Thomas Stohldreier vom Schulverwaltungsamt begrüßten die „drei Neuen“ schon einmal herzlich.

Bürgermeister Ludger Banken und der stellvertretende Schulleiter Friedhelm Hempelmann sowie Schulamtsleiter Thomas Stohldreier, (v.l.) und Schulleiter Ludger Feller (r.) begrüßten die neuen Lehrkräfte Andrea Ellerbrock (4.v.l.), Heiko Kraft (5.v.l.) und Anke Fritze (2.v.r.).
09.07.2009 - "Runder Tisch" für Verbundschule
Die Zusammenarbeit zwischen der Hauptschule beziehungsweise der künftigen Verbundschule, und den heimischen Wirtschaftsbetrieben funktioniert sehr gut. Aber es gibt immer noch etwas zu verbessern, und sie kann auch auf noch breitere Füße gestellt werden - so lässt sich der Tenor des „Runden Tisches“ beschreiben, zu dem Friedhelm Hempelmann, Berufswahlkoordinator an der Verbundschule, in das Sitzungszimmer des Rathauses eingeladen hatte.
Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Schule bildeten den „Runden Tisch“ (von links): Friedhelm Hülsmann (BSW-Anlagenbau), Ursula Hagelstange (Firma August Winkhaus), Thorsten Schulze Tertilt (Gartenbau Schulze Tertilt), Magdalene Münstermann (Metallbau Münstermann), Matthias Drees (Humana Milchindustrie), Christiane Bürgin (Gemeindeverwaltung), Antonia lütke Zutelgte (BSW-Anlagenbau), Friedhelm Hempelmann (Verbundschule), Alexandra Poppenborg (gfw) und Bürgermeister Ludger Banken.
Foto: (Wehmeyer)
Alle Firmen, mit denen die Schule Kooperationsvereinbarungen zur Berufsorientierung geschlossen hat, waren vertreten. Dazu gehören die Humana Milchindustrie, die Firmen August Winkhaus, Schulze Tertilt, BSW-Anlagenbau und Metallbau Münstermann. Auch Bürgermeister Ludger Banken und Christiane Bürgin, bei der Gemeindeverwaltung zuständig für die Wirtschaftsförderung, nahmen an dem Gespräch teil.
„Die bisherige gute Unterstützung der Schüler bei der Berufswahl war ein wichtiger Faktor für das erfolgreiche Anmeldeverfahren bei der Verbundschule“, fand Banken bei seiner Begrüßung Lob für alle Beteiligten. Alexandra Poppenborg, bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf zuständig für Lernpartnerschaften, berichtete aus ihrem Erfahrungshorizont über eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Zusammenarbeit mit den Betrieben weiter zu intensivieren, und den Jugendlichen so den Berufseinstieg zu erleichtern. „Neben den Schülerpraktika und den Beratungen durch Unternehmervertreter in den Schulen können zum Beispiel über Tages-Praktikumsplätze die Schüler in den Betrieben etwas Handfestes herstellen und mit nach Hause nehmen“, schlug Poppenborg vor.
Für die Lehrer sei eine Hospitation in den Betrieben oft sehr hilfreich, um die berufliche Realität in die Schulen zu tragen. Das fiel bei Magdalene Münstermann auf fruchtbaren Boden. „Jeder Lehrer muss sich öffnen, sonst kommen wir nicht weiter“, warf sie ein. Es gelte deshalb Ideen zu entwickeln, wie die einzelnen Fächer in die Zusammenarbeit mit den Betrieben eingebunden werden können. Dazu wurden auch gleich zwei ganz konkrete Projekte ins Auge gefasst. Bei einer geplanten Ausstellung des Kulturkreises ist vorgesehen, die jungen Leute mit einzubinden. Ihre Beiträge fertigen sie dann in den Räumen der Kooperationspartner. Der Bau einer Kräuterspirale als Gartenbauprojekt wird von der Firma Schulze Tertilt begleitet. Darüber hinaus bieten die Firmen den Schülern der neunten Jahrgänge an, einen Tag in der Lehrwerkstatt „produktiv tätig zu sein“.
Auch an weiteren Ideen mangelt es dem „Runden Tisch“ nicht. „Die Fünftklässler könnten als Hausaufgabe die Kontaktaufnahme mit einem Betrieb gestellt bekommen und über ihren Besuch einen kleine Bericht fertigen“, schlugen Magdalene Münstermann und Friedhelm Hempelmann vor. Dafür müssten noch weitere Firmen ins Boot geholt werden. Es wurde daher ein Folgetreffen für die Zeit nach den Osterferien 2010 vereinbart. „Bis dahin haben wir weitere Erfahrungen gesammelt und können dann neue Projekte, wie zum Beispiel ein simuliertes Einstellungsverfahren angehen“, waren sich die Teilnehmer einig.
Quelle: GÜNTHER WEHMEYER , Westfälische Nachrichten
01.07.2009 - Eine Planung, die passt
Es ist die sprichwörtliche Planung aus einem Guss. Eine Planung, die „passt“, „gelungen“, „durchdacht“ und „am Bedarf orientiert“ ist. Das Resümee der Kommunalpolitiker zum künftigen „Gesicht“ der Verbundschule fiel am Montagabend im Schulausschuss mehr als zufrieden aus. Mit dem einmütigen Beschluss im Ausschuss und am Dienstagabend im Rat ist der Startschuss für die bauliche Erweiterung des bisherigen Hauptschulgeländes erfolgt. Ein Startschuss, der aber auch mit einem 24-prozentigen Kostennachschlag verbunden ist.

So soll der neue Realschultrakt aussehen. Mit einem verglasten Verbindungsteil im ersten und zweiten Obergeschoss wird das Gebäude an die bestehende Hauptschule angekoppelt.Grafik:
(Planungsbüro Altefrohne)
Bürgermeister Ludger Banken, der noch einmal den Bogen bis zu den ersten Planüberlegungen 2007 spannte, hob hervor, dass es sich nicht um eine Schulplanung nur von Verwaltung und dem Architekturbüro Altefrohne handele, sondern auch die Hauptschule mit eingebunden gewesen sei. Zentrale Frage dabei: „Für wie viele Schüler müssen wir bauen?“ Nach zunächst vermeldeten 90 Anmeldungen für Hauptschul- und Realschulzweig liegt man inzwischen bei 96 (49 Realschüler, 47 Hauptschüler). Damit wurde die ursprüngliche Vermutung, dreizügig zu starten, über den Haufen geworfen. „Wir starten tatsächlich vierzügig“, erklärte Schulamtsleiter Thomas Stohldreier. Damit einher geht eine modifizierte Raumplanung. Ging man zunächst von sechs Jahrgängen mit je drei Klassen - sprich 18 Klassenräumen - aus, liegt man nun bei 21. „In einem sind wir uns einig: Wir möchten eine Schule bauen, die einem hohen Qualitätsstandard genügt - jetzt, und auch in Zukunft“, so Banken.
Architekt Theo Altefrohne stellte die optimierte Gebäudeplanung vor, die ein Ergebnis „immer neuer zusammenfließender Gedankengänge“ sei. So wird der neue dreigeschossige Realschultrakt im Erdgeschoss vier Klassenräume und eine von außen zugängliche WC-Anlage beinhalten. Dazu kommen das Treppenhaus - das alte Treppenhaus der Hauptschule wird den Anforderungen einer erhöhten Schülerzahl nicht gerecht - sowie ein Aufzug. Realschul- und Hauptschulgebäude werden im ersten und zweiten Obergeschoss mit einem Verbindungsgang gekoppelt. Im ersten Obergeschoss wird das Realschulgebäude weitere fünf Klassenräume und im zweiten Obergeschoss zwei Klassenräume sowie Kunst-, Computer-, Differenzierungs- und Abstellraum umfassen. „Statisch ist das so geplant, dass wir eine große Flexibilität über viele Jahre erhalten“, verwies Alte- rohne auf Leichtbau-Zwischenwände, die Raumveränderungen in späteren Jahren ermöglichen.
Das Hauptschulgebäude wird im Erdgeschoss Ganztagsunterbringung, Differenzierungsraum, Caféteria und den durch die Verlagerung der Toilettenanlage vergrößerten Lehrertrakt umfassen, im ersten Obergeschoss Klassenzimmer und die umzubauenden naturwissenschaftlichen Räume sowie im zweiten Obergeschoss Klassenräume, Lehrküche, Differenzierungs-, Computer- und Medienraum.
Die Fassade des neuen Realschulgebäudes, das 2010 gebaut wird, soll mit Klinker und im oberen Bereich mit „Sandwich-Elementen“ gestaltet werden. Vom Tonnendach ist man zugunsten eines Pultdachs abgerückt, das sich auch für eine Photovoltaik-Anlage nutzen lässt. „Das alles ist keine Eigenidee, sondern eine Entwicklung vieler kreativer Leute“, dankte Altefrohne dem Projektausschuss für eine konstruktive Zusammenarbeit.
In der Gesamtsumme aller elf notwendigen neuen beziehungsweise wesentlich zu verändernden Räume gegenüber der ursprünglichen groben Planung erhöht sich der Investitionsansatz für die Verbundschule um 900 000 Euro auf dann 4,7 Millionen Euro, rechnete Stohldreier vor. Zwar sei das immer noch eine Zahl innerhalb des Planverfahrens und nicht einer Ausschreibung, aber „wir liegen jetzt schon näher am Markt“, sprich an den tatsächlichen Kosten.
Die Verteuerung des Projektes konnten alle Fraktionen nachvollziehen und sahen gleichzeitig auch einen Mehrwert, der geschaffen werde. CDU-Ratsherr Winfried Richter bilanzierte eine an den Bedarf angelehnte Planung - „das ist ein Gebäude, in dem man gut lernen und arbeiten kann.“ SPD-Chef Dr. Wilfried Hamann sprach von einer „gelungenen Planung“ und „gut investiertem Geld“, FDP-Ratsfrau Dagmar Brockmann bewertete die Planung als „gut durchdacht“. So sah es auch Grünen-Sprecher Frank Winkler, der allerdings die Frage stellte, ob die Gemeinde dieses Projekt auch wirklich finanziell stemmen könne.
VON KLAUS MEYER, WARENDORF , Westfälische Nachrichten
17.06.2009 - Leinen los! Elternwille bestätigt die Verbundschule Everswinkel.
Nun ist es sicher: Die Verbundschule Everswinkel geht zum Schuljahr 2009/2010 an den Start. Pünktlich um 8.10 Uhr wird sie am 17.08.2009 ihre Pforten für die insgesamt 90 neuen Schülerinnen und Schüler öffnen, die in den vergangenen Tagen von ihren Eltern angemeldet wurden: 40 Kinder an der Hauptschule und 50 an der Realschule. Die Anmeldezahlen sind so hoch ausgefallen, dass in beiden Bildungsgängen je zwei Klassen gebildet werden.
Damit geht die lange Vorbereitungsphase zur Verbundschule Everswinkel zu Ende – begleitet von zahlreichen Glückwünschen. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Regierungsvizepräsidentin Dorothea Feller-Everfeld als Vertreterin der Bezirksregierung Münster, der zuständigen Genehmigungsbehörde.
28.03.2009 - Abschlussfahrt nach London
Wie auch schon in den Jahren davor fuhren die 10. Jahrgänge der Hauptschule Everswinkel in diesem Jahr wieder nach London. Unsere Abschlussfahrt führte uns dieses Jahr in das „Apollo-Hotel“ in Bayswater, in dem wir Kontakte knüpften mit Schülern aus Schweden und Dänemark.
Am 23. März 2009 um 5.45 Uhr war Treffpunkt auf dem Schulhof der Hauptschule in Everswinkel. Dort trafen sich alle Schüler, verabschiedeten sich von den Eltern und begaben sich in den Bus. Um 6.00 Uhr rollte unser Bus mit 39 Schülerinnen und Schülern und unseren Lehrern, Frau Röhl, Herrn Wiese und Herrn Hempelmann vom Hof.
Nach sechs Stunden Fahrt, unterbrochen durch je eine Pause in Holland und an einer belgischen Raststätte, erreichten wir kurz nach Mittag Calais.
Dort setzten wir mit der Fähre nach Dover über. Auf der Fähre vertrieben sich die Schüler die Zeit mit Erkundungstouren auf dem Schiff oder man unterhielt sich mit anderen Fahrgästen, sei es auf englisch oder deutsch.
Nach 1 Stunde und 25 Minuten kamen wir in Dover an und begaben uns auf direktem Wege nach London, aber auf der „falschen“ Straßenseite. Das erste, was uns in der Stadt auffiel, waren die typischen roten Busse und Schüler in traditionellen Uniformen, die wohl gerade auf dem Heimweg waren, denn es war schon gegen 16.30 Uhr.
Den nächsten Tag verbrachten wir auf einer Stadtrundfahrt mit einem ausgezeichneten Führer, Mr. Coock, der uns alles erklärte und uns auch viele Gelegenheiten zum Ansehen und Fotografieren gab. Die Tour führte uns an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und dau-erte bis gegen 12.00 Uhr. Der Endpunkt war der Tower of London, den wir nach einer kur-zen Mittagspause besichtigten. Dann ging es wieder zurück nach Bayswater. Wie jeden Abend hatten wir nun wieder Zeit, Verpflegung zu organisieren, uns die Gegend anzusehen und noch ein wenig das Londoner Abendleben zu erkunden.
Am dritten Tag unserer Reise fuhren wir zur Südküste. Erstes Ziel war Rye, ein altes Fi-scherstädtchen mit einer festungsartigen Kirche. Der Kirchturm wurde von uns „erobert“, denn von dort kann man einen weiten Blick bis zur Küste und zum Schlachtfeld bei Hastings schweifen lassen. Der örtliche Supermarkt wurde ‚geplündert’, und so die Verpflegung sichergestellt. Es war nämlich etwas preiswerter als in London, obwohl wir in Bayswater noch recht günstig lagen. Die Küste entlang fuhren wir dann weiter nach Eastbourne, wo wir die Strandpromenade bewundern konnten. Auch eine Pier mit vielen Spielhallen weckte unser Interesse. Eine Klippenwanderung von Eastbourne in Richtung Friston stand als nächstes auf dem Programm. Bei doch recht kühlem Wind machten wir uns auf den Weg. Beeindruckend waren vor allen Dingen die Klippen, die bis zu 175 Meter senkrecht zum Ärmelkanal hin abfallen.
Dort lagen auch noch die Wracks der Autos von den Dreharbeiten zum Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean. Von diesen und auch von der übrigen, wunderschönen Gegend wurden viele Fotos geschossen. Auch sahen wir am Fuße der Klippen einen Leuchtturm, an dem sich die Wellen brachen und der vom Wind umweht wurde. Nach gut zwei Stunden waren wir zurück am Bus. Etlichen war kalt und sie waren froh, wieder im Bus zu sitzen.
Am vierten Tag unseres Aufenthaltes beschlossen wir mit unseren Lehrern kurzerhand, London unsicher zu machen. Am Vorabend hatten die Lehrer U-Bahn Fahrkarten für uns alle gekauft und wir sollten nun in die höheren Weihen der Benutzung dieses Verkehrsmittels eingeweiht werden. Unser erstes Ziel war der Piccadilly Circus mit seinen Leuchtreklamen und dem dort beginnenden Stadtteil Soho. In South Kensington mussten wir umsteigen von der Circle Line in die Piccadilly Line. Dabei „verloren“ wir drei unserer Mitschüler, die nicht flink genug waren. An der Station in Kensington gab es dann ein großes Hallo, als sie dann eintrafen. Also nochmals Umsteigen „üben“ und ab zu unserem Ziel. Kurzer Blick auf den berühmten Platz und dann wieder in die Unterwelt der Tube. Covent Garden war unser nächster Anlaufpunkt. Dort ist zum einen ein Markt, wie wir ihn hier gar nicht kennen. Von Trödelkram bis zur Markenware ist alles zu bekommen. Direkt daneben ist das London Transport Museum, das über die Geschichte der U-Bahn, der roten Busse usw. Auskunft gibt. Ab hier teilten sich unsere Wege.
Da wir jetzt U-Bahn fahren konnten, durften wir uns unterschiedliche Dinge in London ansehen. In Gruppen von mindestens 4 Schülerinnen und Schülern machten wir uns auf die Erkundungstour. Eine Gruppe fuhr z. B. zum Stadion des bekannten Londoner Fußballvereins Chelsea. Andere blieben in Covent Garden, wieder andere fuhren zum Kaufhaus Harrods usw. Als Sicherheitsanker hatten alle Schülerinnen und Schüler die Handy-Nummern der Lehrer, so dass wir im Zweifelsfalle immer Kontakt hatten. Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß, es gab viel zu sehen, Straßenkünstler unterhielten uns, und wer es nicht wollte, brauchte kein Geld auszugeben! Die Fahrten mit der U-Bahn waren an sich schon ein Erlebnis. Eine Gruppe von 5 oder 6 Jungen ist die gesamte Circle-Line abgefahren, an jeder Haltestelle einmal ausgestiegen, hat sich in der „Oberwelt“ umgesehen und ist dann zum Treffpunkt Bayswater weitergefahren.
Nach dieser Besichtigung fuhren wir zurück zum Hotel und hatten nun wieder Zeit für uns. Viele der Schüler nutzten die noch gültige U-Bahn-Fahrkarte, um sich einige besondere Or-te Londons anzusehen. So fuhren viele zum Piccadily Circus oder noch einmal an die Orte, die sie sich näher ansehen wollten. Am letzten Tag unserer Londonreise räumten wir zuerst die Zimmer auf und brachten anschließend das Gepäck zum Bus.
Danach gingen wir zur U-Bahn und fuhren zum „British Museum“, um uns die dortigen Ausstellungen anzusehen. Bis gegen 13.00 Uhr blieben alle im Museum, danach hatten wir die Möglichkeit, individuell von London Abschied zu nehmen und so machten sich viele auf und erkundeten anschließend noch einmal alles in London, was sie sehen wollten. Einige fuhren nochmals zum Covent Garden, andere noch einmal zum Piccadily Circus und wieder andere fuhren zu dem bekanntesten Kaufhaus Londons, zu Harrods. Um 15.00 Uhr trafen sich alle wieder am Bus und wir traten die Heimreise an.
Müde, aber um viele Erlebnisse reicher, erreichten wir am Samstag gegen 5.00 Uhr wieder Everswinkel.
12.02.2009 - Verbundschule heißt Verbundschule
WN-Artikel vom 12.02.2009 - (PDF, ca. 140 KB)
27.01.2009 - Die totale Begeisterung
(WN-Artikel vom 27.01.2009 - PDF, ca. 126 KB)
27.01.2009 - Eine Meisterleistung
(WN-Artikel vom 27.01.2009 - PDF, ca. 104 KB)
27.01.2009 - Verbundschule: Eltern drücken den Startknopf
(WN-Artikel vom 27.01.2009 - PDF, ca. 164 KB)
11.12.2008 - Sieger Hauptschule Everswinkel
Kreiswettbewerb Mathe-Knobelei
Sieger Hauptschule Everswinkel
Die 10 Klassen der Hauptschule Everswinkel besuchen den Landtag
Die Klassen 10 A und 10 B der Hauptschule Everswinkel mit den Klassenlehrern Frau Karin Sickmann und Herrn Hans-Jürgen Wiese besuchten am 11. Dezember 2006 den Landtag in Düsseldorf im Rahmen des Unterrichts Geschichte/Politik. Der Abgeordnete Herr Reinhold Sendker (MdL) stand an diesem Tag den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner für eine umfassende Aussprache zur Verfügung.Der Blick von der Besuchertribüne in den Plenarsaal war schon beeindruckend. Der Führer machte den Schüler/innen klar, wir „hier oben, die da unten“. Ohne uns, nämlich die Wähler, säße keiner der Abgeordneten dort auf seinem Platz.
Diese Erkenntnis war für viele Schüller völlig neu, eine neue Sichtweise, die vielleicht dazu beiträgt, das Wahlrecht als ein ganz wichtiges Bürgerrecht deutlich zu machen. Nach eingehender Besichtigung des Plenarsaales und anderer Räumlichkeiten im Landeshaus fand eine angeregte Diskussion mit Herrn Sendker im Sitzungsraum des Petitionsausschusses statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die sie interessierenden Fragen stellen. Diese bezogen sich zunächst auf die Arbeit eines Abgeordneten, anschließend aber auch auf die Probleme der Jugendlichen bei dem Eintritt in das Berufsleben, die Versorgung der Schulen mit Lehrern und die Situation an den Hauptschulen.
Kritisiert wurde auch die allgemeine negative Darstellung der Schulform Hauptschule in den Medien, die von den Schülern hier vor Ort völlig anders erlebt wird. Auch wurden Probleme des ländlichen Raumes, beispielsweise die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs und die Straßenanbindungen bzw. Umgehungsstraßen in die Diskussion eingebracht. Nach einem interessanten Aufenthalt von mehr als 4 Stunden im Parlament traten die 48 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern die Rückfahrt nach Everswinkel an.